Für Jugendliche
Vom ersten Gedanken zum fertigen Poster: Auftrag, Fobizz-Anleitung und kurze Dokumentation.
So kannst du mitmachen →Menschen, Freundschaften, Ideen, Zukunft. Was ging verloren – und was fehlt bis heute?
Gestalte ein Poster, das Erinnerung sichtbar macht. Entwickle deine eigene Aussage und setze künstliche Intelligenz bewusst und verantwortungsvoll ein.
Wettbewerb entdeckenZuerst die Regeln lesen
Im Zentrum steht die Erinnerung an rund 1,5 Millionen jüdische Kinder, die im Holocaust ermordet wurden. Auch Kinder anderer vom nationalsozialistischen Regime verfolgter Gruppen haben in der Erinnerungsarbeit ihren Platz: insbesondere Kinder der Sinti und Roma, Kinder mit Behinderungen als Opfer der nationalsozialistischen «Euthanasie»-Verbrechen sowie polnische, sowjetische und weitere Kinder verfolgter Gruppen.
Dein Poster soll einen eigenen Zugang zum Erinnern eröffnen. Entscheidend sind deine Idee und deine Aussage – nicht eine möglichst drastische oder realistische Darstellung von Leid.
Vom ersten Gedanken zum fertigen Poster: Auftrag, Fobizz-Anleitung und kurze Dokumentation.
So kannst du mitmachen →Historischer Einstieg, Vorbereitung des Klassenraums und Begleitung der gestalterischen Arbeit.
Unterricht vorbereiten →Historische Quellen können durch KI nicht ersetzt werden. Verändere keine historischen Fotografien mit generativer KI und erfinde keine Opferzeugnisse.
Alle Regeln zum verantwortungsvollen KI-Einsatz →Für Lehrpersonen: Fobizz einrichten und die Arbeit begleiten.
Film und Hinweise für LehrpersonenFür Jugendliche: Thema, Prompts, Gestaltung und Abgabe.
Zum Film und AblaufFür alle: Grenzen der KI und historische Verantwortung.
Zum Film und AblaufDie drei prämierten Poster und weitere ausgewählte Arbeiten werden im Zusammenhang mit dem Holocaust-Gedenktag öffentlich ausgestellt. Die Preisgelder von CHF 500, CHF 300 und CHF 200 gehen an die jeweilige Klassenkasse.
Termine und Abgabe ansehen →Gestalte unter Einbezug von KI-Werkzeugen ein Poster zum Thema «Was fehlt». Frage dich, was durch die Ermordung von Kindern verloren ging: Lebensgeschichten, Familien, Freundschaften, Begabungen, Möglichkeiten und Zukunft. Entwickle daraus eine klare, respektvolle Bildidee.
Du entscheidest, welche Vorschläge der KI du übernimmst, veränderst oder verwirfst. Deine eigene gestalterische Leistung und deine Verantwortung für die Aussage bleiben entscheidend.
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Schulstufe. Die Klassen 3A und 3B der Oberschule Eschen sind von der Teilnahme ausgeschlossen, um mögliche Interessenkonflikte zu vermeiden. Der Ausschluss der Klasse 3A beruht auf der Projektleitung des Wettbewerbs, nicht auf einer Jurymitgliedschaft ihrer Lehrperson. Der Ausschluss der Klasse 3B beruht auf der Verbindung zur Jury.
Du kannst allein oder in einer Gruppe teilnehmen. Pro Klasse dürfen höchstens so viele Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden, wie die Klasse Schülerinnen und Schüler hat. Eine Klasse mit zwölf Schülerinnen und Schülern kann also maximal zwölf Beiträge einreichen. Gruppen können mehrere Beiträge einreichen, solange diese Gesamtzahl eingehalten wird. Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag benötigt eine eigene Dokumentation des KI-Einsatzes.
Teilnahme ohne Unterschrift der erziehungsberechtigten Person: Minderjährige Schülerinnen und Schüler können auch teilnehmen, wenn sie keine Unterschrift der erziehungsberechtigten Person erbringen können. Das Exponat wird dann ohne Namensnennung mit «Schüler oder Schülerin der Klasse XY der Schule XY» gekennzeichnet; XY wird durch die jeweilige Klasse beziehungsweise Schule ersetzt. Bei Gruppenarbeiten gilt dies für das betreffende Gruppenmitglied.
Technische Perfektion steht nicht im Vordergrund. Es zählen Aussage, Idee, Eigenständigkeit, Reflexion und Wirkung.
Das Preisgeld wird an die Klassenkasse der ausgezeichneten Person ausbezahlt, nicht direkt an die Person. So profitiert die gesamte Klasse von der Auszeichnung. Die Preise stellt das Amt für Auswärtige Angelegenheiten im Rahmen der Holocaust-Gedenkfeier der Regierung 2027 bereit.
Die Preisverleihung findet am 27. Januar 2027 statt. Nach aktuellem Planungsstand ist die Gedenkveranstaltung in der Aula der Realschule Balzers vorgesehen, die Ausstellung im dortigen Foyer.
Mit der Gestaltung beginnenBeginne mit dem historischen Thema. Die Technik folgt deiner Idee.
Der Film führt dich vom Thema «Was fehlt» über die Arbeit mit Fobizz bis zur fertigen Abgabe. Die folgenden Schritte helfen dir bei der Umsetzung.

Dieses Beispiel dient zur Orientierung und ist kein Muster für eine bevorzugte Wettbewerbsarbeit. Prüfe, welche Teile des Prompts im Ergebnis umgesetzt wurden und welche nicht. Entwickle deine eigene Idee.
Kurze, konkrete Antworten genügen. Es geht darum, deine Eigenleistung und deine Überlegungen nachvollziehbar zu machen.
Jede einreichende Person, bei Gruppenarbeiten jedes Mitglied, füllt eine eigene Einverständniserklärung für die eigenen Beiträge aus. Sie regelt Ausstellung, Publikation und Namensnennung. Die Erklärung gilt mit der eigenhändigen Original-Unterschrift und verbleibt bei der betreuenden Lehrperson. Sie wird nicht hochgeladen.
Teilnahme ohne Unterschrift der erziehungsberechtigten Person: Minderjährige Schülerinnen und Schüler können auch teilnehmen, wenn sie keine Unterschrift der erziehungsberechtigten Person erbringen können. Das Exponat wird dann ohne Namensnennung mit «Schüler oder Schülerin der Klasse XY der Schule XY» gekennzeichnet; XY wird durch die jeweilige Klasse beziehungsweise Schule ersetzt. Bei Gruppenarbeiten gilt dies für das betreffende Gruppenmitglied.
Verbinden Sie historische Bildung mit ethischer Reflexion, Gestaltung und Medienkompetenz.
Sehen Sie sich den Film zur Vorbereitung auf die Durchführung des Wettbewerbs an. Sie können ihn pausieren, vor- und zurückspulen oder im Vollbild ansehen.
Begleiten Sie die Ideenfindung mit Fragen, ohne die Aussage oder Gestaltung vorzugeben. Lassen Sie die Jugendlichen KI-Ergebnisse begründen, verwerfen und überarbeiten. Besprechen Sie irreführende oder unangemessene Ergebnisse frühzeitig.
Für die schulische Arbeit werden die über Fobizz verfügbaren KI-Werkzeuge verwendet. Das Konzept vom 30. Oktober 2026 hält fest, dass Fobizz für Liechtensteiner Schulen zugelassen ist und für die Nutzung der von Lehrpersonen eingerichteten Klassenräume keine zusätzliche Zustimmung der Eltern erforderlich ist.
Jede einreichende Person, bei Gruppenarbeiten jedes Mitglied, füllt eine eigene Einverständniserklärung für die eigenen Beiträge aus. Sie regelt Ausstellung, Publikation und Namensnennung. Die Erklärung gilt mit der eigenhändigen Original-Unterschrift und verbleibt bei der betreuenden Lehrperson. Sie wird nicht hochgeladen.

Teilnahme ohne Unterschrift der erziehungsberechtigten Person: Minderjährige Schülerinnen und Schüler können auch teilnehmen, wenn sie keine Unterschrift der erziehungsberechtigten Person erbringen können. Das Exponat wird dann ohne Namensnennung mit «Schüler oder Schülerin der Klasse XY der Schule XY» gekennzeichnet; XY wird durch die jeweilige Klasse beziehungsweise Schule ersetzt. Bei Gruppenarbeiten gilt dies für das betreffende Gruppenmitglied.
KI ist ein Werkzeug für Gestaltung. Sie ersetzt keine historischen Quellen und keine Zeitzeugnisse.
Nutze KI zum Sammeln von Ideen, für abstrakte Bildkompositionen, Formulierungsvarianten und Layoutvorschläge. Prüfe jedes Ergebnis darauf, ob es deine Aussage trägt und die Würde der Opfer respektiert.
Wenn du unsicher bist, besprich den Entwurf mit deiner Lehrperson, bevor du weiterarbeitest.
Jede einreichende Person, bei Gruppenarbeiten jedes Mitglied, füllt eine eigene Einverständniserklärung für die eigenen Beiträge aus. Sie regelt Ausstellung, Publikation und Namensnennung. Die Erklärung gilt mit der eigenhändigen Original-Unterschrift und verbleibt bei der betreuenden Lehrperson. Sie wird nicht hochgeladen.

Teilnahme ohne Unterschrift der erziehungsberechtigten Person: Minderjährige Schülerinnen und Schüler können auch teilnehmen, wenn sie keine Unterschrift der erziehungsberechtigten Person erbringen können. Das Exponat wird dann ohne Namensnennung mit «Schüler oder Schülerin der Klasse XY der Schule XY» gekennzeichnet; XY wird durch die jeweilige Klasse beziehungsweise Schule ersetzt. Bei Gruppenarbeiten gilt dies für das betreffende Gruppenmitglied.
| Termin | Schritt |
|---|---|
| November/Dezember 2026 | Arbeit in den Klassen |
| 21. Dezember 2026 | Einsendeschluss |
| Weihnachtsferien 2026/27 | Individuelle Sichtung durch die Jury |
| Anfang Januar 2027 | Gemeinsame Beratung und Auswahl |
| Januar 2027 | Druck und Vorbereitung der Ausstellung |
| 27. Januar 2027 | Holocaust-Gedenktag, Ausstellung und Preisverleihung |
Die drei prämierten und weitere ausgewählte Arbeiten werden öffentlich ausgestellt. Vorgesehen ist das Foyer der Realschule Balzers; die Gedenkveranstaltung ist in der Aula geplant. Dieser Veranstaltungsort entspricht dem aktuellen Planungsstand.
Bitte wende dich zunächst an deine Lehrperson. Rückfragen zum Wettbewerb bitte an: Arno Brändle – braendle.arno@schulen.li.
Poster: PDF oder PNG bis 250 MB. Word-Dokumentation: DOCX bis 10 MB.